StartseiteAllgemeines zu ParkettFugenbildung

Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff, das heisst Holz kann Wasser aufnehmen und auch abgeben. Es passt sich mit seiner Feuchtigkeit der Luftfeuchtigkeit seiner Umgebung an, da sich die Luftfeuchtigkeit ständig ändert, ändert sich auch die Holzfeuchtigkeit ständig. Weil Holz bei Feuchteveränderungen auch sein Volumen ändert, arbeitet Holz immer.

Parkett wird nach DIN 280 mit einer Holzfeuchte von 9 + 2% geliefert und soll auch so eingebaut werden. Diese Holzfeuchte entspricht einem Raumklima von 20-22°C und 50-60 % relativer Luftfeuchtigkeit.
Dieses "Normalklima" soll im Jahresdurchschnitt erreicht werden,es wird jedoch im Sommer naturbedingt überschritten und im Winter durch Beheizung der Räume mit den heute üblichen Heizungsarten unterschritten.
Dementsprechend ist eine Veränderung des Naturproduktes Holz unausbleiblich, denn im Sommer wird das Parkett dem Raumklima entsprechend quellen und im Winter ebenso schwinden und Fugen bilden.
Bei sehr großer Trockenheit kann es zur Ablösung einzelner Stäbe und zu Rissbildungen kommen. Der Einsatz von Luftbefeuchtern, insbesondere bei Fußbodenheizungen oder während der Heizperiode ist unbedingt anzuraten.

Daher läßt sich abschliessend sagen, daß eine Raumtemperatur von 20°C in Verbindung mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50-60%, sowohl für das Wohlbefinden der Bewohner als auch für die Beschaffenheit des Parketts vorteilhaft sind.

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